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Golfplätze an der Gardenroute und am Kap

Lesezeit rund 10 Minuten · Von Gerd Schönberg, PGA-Golfprofessional

Begleitete Golfreisen nach Südafrika — Reisen & Termine ›

Pinacle Point Südafrika

Zwischen Kapstadt und Plettenberg Bay liegen einige der schönsten Golfplätze der Welt: Traditionsplätze aus dem 19. Jahrhundert, Weingutsplätze in den Winelands und spektakuläre Kurse auf den Klippen über dem Indischen Ozean. Hier stellen wir die Plätze der Region vor – viele davon spielen wir auf unseren begleiteten Golfreisen.

Kapstadt, Kaphalbinsel und Winelands

Rund um Kapstadt liegen alte Traditionsplätze, Weingutsplätze in den Winelands und Küstenplätze auf der Kaphalbinsel – oft nur eine halbe Stunde voneinander entfernt.

De Zalze Golf Course, Stellenbosch — Abschlag von der Insel
De Zalze: Abschlag von der Insel, dahinter die Berge um Stellenbosch

Stellenbosch · Winelands

De Zalze Golf Club

Die 18 Bahnen des De Zalze Golf Clubs ziehen sich abwechslungsreich durch das De Zalze Winelands Golf Estate. Wasser in Form von Seen und dem Blaauwklippen-Fluss kommt öfter ins Spiel und erfordert taktische Überlegungen. Der bekannte Architekt Peter Matkovich hat diesen Platz bei Stellenbosch entworfen, eröffnet wurde er 2001.

Kurs und Clubhaus bieten einen wunderschönen Blick auf das Weinland und die umliegenden Berge. Nach der Runde genießen Sie auf der Clubterrasse die Weine dieser international bekannten Weinregion.

Gerds Einschätzung„Mitten im Weingut, Kessellage, dadurch gerne wärmer – ein Cart wird empfohlen.“ Der Inselabschlag gehört zu De Zalze.

Golfplatz des Stellenbosch Golf Club aus der Luft
Stellenbosch Golf Club aus der Luft

Stellenbosch · Winelands

Stellenbosch Golf Club

In der Universitätsstadt Stellenbosch liegt recht zentral der 18-Loch-Platz, Par 74 (6.535 m von den hinteren Abschlägen). Eröffnet wurde er 1956, sein Designer hieß Ken Alkin; Abschläge, Grüns und Bunker hat Peter Matkovich 1998 überarbeitet.

Genießen Sie den Panoramablick auf den imposanten Simonsberg sowie auf die Stadt und die umliegenden Weinberge. Alte Bäume säumen die Fairways, sodass der Platz relativ windgeschützt ist. 1999 wurden hier sogar die South African Open ausgetragen.

Pearl Valley Golf Club, Paarl — Clubhaus vor der Bergkulisse
Pearl Valley: Clubhaus vor der Bergkulisse

Franschhoek · Paarl-Tal

Pearl Valley Golf Estate

Den 18-Loch-Meisterschaftsplatz hat Jack Nicklaus entworfen, eröffnet wurde er 2003. In der flachen Talsohle nahe Franschhoek entstand ein herausfordernder, langer Par-72-Platz (6.373 m von Gelb) mit schönem Panorama auf die Paarl- und Franschhoek-Berge.

Wie man es von Nicklaus-Plätzen kennt, prägen zahlreiche Bunker und sehr schnelle Grüns das Bild, Wasser kommt öfter ins Spiel. Dazu kommen tolle Übungsmöglichkeiten und ein großzügiges, modernes Clubhaus.

Gerds Einschätzung„Beste Qualität des Platzes, alles ist top gepflegt.“ – die beste Platzqualität, die wir auf unseren Reisen spielen.

Erinvale Golf Club, Somerset West — Abschlag mit Blick auf Häuser und Berge
Erinvale: Abschlag mit Blick auf den Helderberg

Somerset West · Helderberg

Erinvale Golf Club

Diese Adresse bei Somerset West in den Cape Winelands ist ein 18-Loch-Platz (Par 72), der an manchen Tagen Mitgliedern und Gästen des Resorts vorbehalten ist. Entworfen hat ihn Gary Player; offiziell eröffnet wurde er 1995, schon 1996 fand hier der World Cup of Golf statt, später zweimal die South African Open.

Die ersten neun Bahnen liegen im Tal des Lourens-Flusses mit großen Wasserhindernissen und vielen Bunkern. Die Back Nine führen am Hang des Helderbergs hinauf – mit einigen kniffligen Bahnen und grandiosen Ausblicken auf die False Bay und die Hottentots-Holland-Berge. Auf der Terrasse des Clubhauses gibt es mit unseren Gruppen nach der Runde gern einen Aperol.

Gerds Einschätzung„Tolle Aussichten ab der 14. Bahn, mit Blick auf die False Bay.“

Wynberg · Kapstadt

Royal Cape Golf Club

1885 gegründet, trägt der Royal Cape Golf Club den Titel „ältester Platz Südafrikas“. Den Zusatz „Royal“ darf er seit 1910 führen, als der Duke of Connaught hier spielte. Es ist ein flacher 18-Loch-Platz (Par 72, 6.172 m) mit altem Baumbestand und ausgezeichnetem Pflegezustand.

Viele Bunker und Wasserhindernisse, enge Fairways, ondulierte Grüns und oft ein kräftiger Wind kennzeichnen diesen Parkland-Course mit viel Tradition. Mehrfach waren hier schon die South African Open zu Gast. Die Runde lassen Sie im ehrwürdigen Clubhaus ausklingen.

Lakeside · Kaphalbinsel

Westlake Golf Club

Die Lage am Fuß der Silvermine-Berge mit Blick auf die False Bay kennzeichnet diesen 1932 gegründeten 18-Loch-Platz, etwa eine halbe Stunde von Kapstadt entfernt. Zahlreiche Kiefern schützen vor dem teils kräftigen Southeaster. Im Zentrum des flachen Parkland-Courses mit oft pfeilschnellen Grüns liegt ein großer, 1960 angelegter See – ein schönes Zusammenspiel aus Wasser, Kiefern und Bergpanorama.

Der Verkehr der angrenzenden Straße ist zu hören, trotzdem gilt der Platz als einer der schönsten am Kap. Das moderne Clubhaus und das sehr wellige Übungsgrün sind einen Besuch wert.

Constantia · Kapstadt

Steenberg Golf Club

Der Steenberg Golf Club glänzt mit hoher Qualität in allen Bereichen und zählt zu den besten Plätzen des Landes. Der 18-Loch-Platz liegt windgeschützt auf der Rückseite des Tafelbergs im Constantia-Tal, auf dem Gelände eines der ältesten Weingüter des Landes. Entworfen hat ihn Peter Matkovich, eröffnet wurde er 1996; mehrere Abschläge machen ihn für alle Spielstärken spielbar.

Wasserhindernisse, Schräglagen und große Bunker verlangen Taktik. Besondere Löcher: Loch 7, ein Par 3 auf ein von Bunkern verteidigtes Inselgrün, und Loch 14, ebenfalls ein Par 3 – mit gut 70 Metern das längste Einzelgrün Südafrikas, stark onduliert und von Bunkern umrahmt. Proshop, ein sehr gutes Restaurant und eine beidseitig bespielbare Driving Range runden die Anlage ab; Gäste sind willkommen.

Clovelly Country Club: Pfau auf der Terrasse über dem Fairway
Clovelly: Die Pfauen gehören zum Platz

Fish Hoek · Kaphalbinsel

Clovelly Country Club

Der Clovelly Country Club (Par 72, 5.869 m) liegt ruhig im Clovelly-Tal zwischen Fish Hoek und Kalk Bay auf der Kaphalbinsel. Nicht allzu lange, dafür teils enge Bahnen mit Baumreihen, Sanddünen, schön angelegten Wasserhindernissen und der Silvermine-Fluss prägen den Charakter dieses 1932 eröffneten Parkland-Courses.

Die ungezwungene Atmosphäre macht ihn zu einem der beliebtesten Ferienplätze Südafrikas. Wir spielen ihn gern auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung.

Gerds Einschätzung„Gerne windig, am Meer auf der Kaphalbinsel, Pfauen auf dem Platz.“

Atlantic Beach Golf Club: Fahne am Grün, dahinter der Tafelberg
Atlantic Beach: über das Grün hinweg auf den Tafelberg

Melkbosstrand · nördlich von Kapstadt

Atlantic Beach Golf Club

Ein 2000 eröffneter 18-Loch-Linksplatz, rund 35 km nördlich von Kapstadt, mit beeindruckendem Blick auf den Tafelberg, Robben Island und die Tafelbucht. Die Fairways sind von dichtem Fynbos gesäumt – der typischen Vegetation des Westkaps. Bälle darin sucht man besser nicht.

Platz und Clubhaus wurden in den letzten Jahren bestens in Schuss gebracht und sind einen Besuch wert, wenn Sie in der Gegend sind.

Overberg und Walküste

Östlich der False Bay, zwischen Kleinmond und Hermanus: Lagune, Berge und von Juli bis Dezember die Wale vor der Küste.

Arabella: Grüns und Hotelanlage an der Bot-River-Lagune, Luftaufnahme
Arabella: Grüns und Hotel an der Bot-River-Lagune

Kleinmond · Overberg

Arabella Golf Club

Der 1999 gebaute 18-Loch-Resortplatz mit angrenzendem Hotel liegt in Kleinmond bei Hermanus (Architekt: Peter Matkovich) und rangiert beständig unter den besten Plätzen Südafrikas. Die Bot-River-Lagune und die Kogelberg-Kette bilden eine Naturkulisse, die viel Ruhe ausstrahlt.

Das Layout ist großzügig und abwechslungsreich: Kikuyu-Fairways, strategisch platzierte Bunker, Wasserhindernisse und stark ondulierte Grüns. Der Pflegezustand ist stets einwandfrei.

Klippenweg in Hermanus zwischen Fynbos und Felsküste, dahinter der Ort und die Berge
Hermanus: Klippenweg an der Walker Bay – von Juli bis Dezember kommen die Wale

Hermanus · Walker Bay

Hermanus Golf Club

Dieser 27-Loch-Platz, entworfen von Peter Matkovich und Robert Grimsdell (Club gegründet 1952), liegt in der Walstadt Hermanus. Zwischen Juli und Dezember lassen sich hier Wale beobachten, entsprechend gut besucht ist der Platz in dieser Zeit.

Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt, das Layout natürlich, die Fairways von Bäumen gesäumt. Der Platz ist für alle Spielstärken empfehlenswert und auf flachem Gelände gut zu laufen – mit vielen Ausblicken auf Berge und Meer.

Die Gardenroute

Zwischen Mossel Bay und Plettenberg Bay reihen sich Klippen-, Links- und Parkland-Plätze – Pinnacle Point, Fancourt, Simola und Pezula gehören zu den bekanntesten des Landes.

Luftbild von Pinnacle Point: Golfplatz auf der Klippe über dem Indischen Ozean bei Mossel Bay
Pinnacle Point bei Mossel Bay – Golf auf den Klippen der Gardenroute
Pinnacle Point, Mossel Bay — Abschlag hoch über dem Meer
Pinnacle Point: Abschlag hoch über dem Indischen Ozean

Mossel Bay · Gardenroute

Pinnacle Point Golf Club

Pinnacle Point liegt in einer grandiosen Klippenlandschaft bei Mossel Bay und zählt zu den spektakulärsten Plätzen weltweit; gebaut haben ihn Peter Matkovich und Darren Clarke, eröffnet 2006. Wegen der hügeligen, langen Bahnen ist er eher etwas für geübte Spieler – gefragt sind präzise, lange Schläge.

Vom ganzen Platz aus haben Sie traumhafte Ausblicke auf Meer und Küste, mit etwas Glück sogar auf Wale und Delfine. Für viele Gäste der Höhepunkt der Reise.

Gerds EinschätzungEin echter Cliff-Course – Fotos geben die Weite dieses Platzes kaum wieder.

Oubaai: Golfbahn über der Schlucht des Gwaing-Flusses
Oubaai: Golfbahn über der Schlucht des Gwaing-Flusses

Herolds Bay · bei George

Oubaai Golf Club

Südlich von George liegt dieser 18-Loch-Platz, Par 72 (6.516 m von den Championship Tees), entworfen von Ernie Els. Große Grüns und breite, von Steppe gesäumte Fairways prägen das Links-Layout, das für alle Spielstärken schön zu spielen ist – mit fünf Par-5- und fünf Par-3-Bahnen.

Durch die Nähe zum Meer gibt es immer wieder Blicke auf den Indischen Ozean, und der Wind will eingerechnet sein. Vom Clubhaus hat man einen herrlichen Panoramablick.

George Golf Club — Fairway im Abendlicht
George Golf Club: Fairway im Abendlicht

George · Gardenroute

George Golf Club

1906 gegründet, zählt der 18-Loch-Platz (Par 72, 6.162 m von den Championship Tees) zu den ältesten und seit Jahren zu den besten Plätzen Südafrikas. Wie ein gepflegter Park: alte Bäume, Farne und Lianen säumen die Fairways, die Outeniqua-Berge bilden die Kulisse.

Die Grüns wurden überarbeitet und modernem Standard angepasst, der Pflegezustand ist tadellos. Mittwoch- und Samstagnachmittag spielen nur Mitglieder. Freundliche Atmosphäre, eher nostalgisches Clubhaus.

Fancourt Montagu Golfplatz, George — Grün am Wasser mit Bergkulisse (Drohnenaufnahme)
Fancourt Montagu: Grün am Wasser

George · Gardenroute

Fancourt

Das Resort umfasst drei 18-Loch-Plätze, alle von Gary Player: Montagu und Outeniqua aus den 1990er-Jahren und The Links von 2001 – umrahmt von den Outeniqua-Bergen. Fancourt ist das bekannteste Golfresort Südafrikas, weit über die Landesgrenzen hinaus. Schnelle, ondulierte Grüns, gepflegte Wasserhindernisse und eine prächtige Flora machen die beiden Parkland-Plätze zum Genuss.

Für The Links wurden 750.000 Tonnen Erde bewegt, um einen klassischen schottischen Linksplatz nachzubilden; 2003 wurde hier der Presidents Cup ausgetragen. Sumpfgebiete, strategische Bunker, wellige Grüns und Dünen mit dichtem Rough machen ihn zu einem der schwierigsten Plätze Südafrikas; ein Caddie ist Pflicht. Die Plätze sind Mitgliedern und Hotelgästen vorbehalten – Fancourt ist Teil unserer beliebten Silvester-Golfreise.

Simola Golf Club, Knysna — Blick vom erhöhten Abschlag auf das Fairway im Tal
Simola: Blick vom erhöhten Abschlag ins Knysna-Tal

Knysna · Gardenroute

Simola Golf & Country Estate

Den 18-Loch-Platz hat Jack Nicklaus entworfen, eröffnet wurde er 2005. Er liegt in grüner Hügellandschaft oberhalb der Lagune von Knysna – mit Ausblicken auf die Knysna Heads, die Outeniqua-Berge und den Knysna River.

Wegen des hügeligen Geländes, der erhöhten Abschläge und vieler Schräglagen ist ein Cart sehr zu empfehlen; es ist im Greenfee enthalten. Eine Besonderheit: fünf Par-5- und nur drei Par-3-Löcher. Clubhaus und Übungsanlagen sind erstklassig.

Gerds Einschätzung„Schöner Blick auf die Heads der Lagune von Knysna. Der Platz wurde von Jack Nicklaus entworfen und hat dadurch viele Bunker.“

Pezula bei Knysna: Grün mit Bunkern über der Felsküste und dem Indischen Ozean
Pezula: Grün mit Bunkern über der Felsküste

Knysna · Gardenroute

Pezula Championship Course

Auf den Klippen der Eastern Heads angelegt, sehen Sie auf der einen Seite die Berge des Sinclair-Naturreservats und auf der anderen den Indischen Ozean. Den großzügigen 18-Loch-Platz bei Knysna haben David Dale und Ronald Fream entworfen, eröffnet wurde er 2001; fünf Abschlagsmöglichkeiten machen ihn für jede Spielstärke passend.

Das Clubhaus bietet eine ausgezeichnete Küche und einen wunderschönen Blick auf die Lagune von Knysna.

Plettenberg Bay · Gardenroute

Plettenberg Bay Country Club

Dieser beliebte Ferien-Parkland-Course (gegründet 1977, Architekt Robert Hawtree) führt durch leicht hügeliges Gelände eines Naturschutzgebiets – eine gute Mischung aus unberührter Natur und gepflegten Bahnen. Bunker gibt es kaum, dafür kreuzen einige Bäche die Kikuyu-Fairways. Der Platz lässt sich gut zu Fuß spielen.

Eine Driving Range fehlt, die Runde beginnt also mit einem „Kaltstart“. Am höchsten Punkt steht das ehrwürdige Clubhaus, in dem Sie die Runde kulinarisch ausklingen lassen.

Plettenberg Bay · Gardenroute

Goose Valley Golf Club

Unweit von Plettenberg Bay, zwischen der Keurbooms-Lagune, dem Indischen Ozean, den Tsitsikamma-Bergen und der Halbinsel Robberg, liegt der Goose Valley Golf Club. Gary Player hat hier 2003 einen 18-Loch-Platz, Par 72, gebaut, geprägt von schnellen Grüns, tiefen Topfbunkern und zahlreichen Wasserhindernissen.

Fynbos und einheimische Bäume sorgen für eine reiche Flora und Fauna – auch fürs Auge ein schöner Platz.

Die Gardenroute und das Kap selbst erleben? Hier finden Sie unsere begleiteten Gardenroute- & Safari-Golfreisen und alle Termine und Preise.

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