Startseite › Magazin

Magazin

Golfen im Winter: Warum Südafrika die beste Antwort auf den deutschen Januar ist

Warum Südafrika im Januar die perfekte Antwort auf graues Winterwetter ist: Sonne, 25°C und Weltklasse-Golfplätze warten auf Sie.

Lesezeit rund 4 Minuten · Von Gerd Schönberg, PGA-Golfprofessional

Begleitete Golfreisen nach Südafrika — Reisen & Termine ›

Golfplatz Pinnacle Point über dem Indischen Ozean

Es gibt diesen Moment im Januar. Man steht am Fenster, sieht auf den nassgrauen Garten, und irgendwo unter dem Nebel liegt ein Golfplatz, der seit Wochen gesperrt ist. Die Schläger stehen im Keller. Und der nächste Abschlag ist Monate entfernt.

Für Golfer ist der deutsche Winter kein Wetter, sondern eine Zwangspause. Fünf Monate, in denen das Handicap einrostet und die Sehnsucht wächst.

Es gibt eine Antwort darauf, und sie liegt elf Flugstunden entfernt.

Pinnacle Point, Mossel Bay — Blick über die Klippenküste
Pinnacle Point bei Mossel Bay – Golf über der Klippenküste, während zu Hause Winter ist

Wintergolf gibt es nicht – Sommergolf schon

Der Trick beim Golfurlaub im Winter ist einfach: Man fliegt nicht in einen wärmeren Winter, sondern in den Sommer. Wenn bei uns die Grüns unter Raureif verschwinden, herrscht in Südafrika Hochsommer. Oktober bis April sind dort die besten Golfmonate des Jahres – Dezember bis Februar sind die heißesten.

Das bedeutet: Kurze Hosen im Januar. Abschlag um acht Uhr morgens, wenn die Luft noch kühl ist. Und abends um halb neun immer noch Tageslicht.

Vier Gründe, warum Südafrika im Winter unschlagbar ist

Kein Jetlag. Südafrika liegt fast auf demselben Längengrad wie Mitteleuropa. Der Zeitunterschied beträgt eine Stunde. Man fliegt abends los, schläft, und sitzt am nächsten Morgen ausgeruht beim Frühstück. Kein Tag geht verloren – anders als bei Golfreisen nach Asien oder in die Karibik.

Weltklasse-Plätze. Südafrika hat rund 500 Golfplätze, viele davon von Namen wie Gary Player oder Peter Matkovich entworfen. Plätze, für die man in Europa lange auf eine Startzeit wartet, spielt man hier in aller Ruhe.

Mehr als Golf. Zwischen zwei Runden liegen Weingüter, Wale vor der Küste und Elefanten im Busch. Kaum ein Golfziel bietet so viel Programm für die Nicht-Golf-Stunden – und für mitreisende Partner.

Die Landschaft. Fairways über dem Indischen Ozean. Grüns vor Bergkulissen. Ein Pfau, der gemächlich über das Grün stolziert, während man puttet. Und wenn man vom Abschlag aufs Meer schaut: Delfine, die aus dem Wasser springen. Manchmal ein Wal. Das ist keine Marketingsprache, das ist ein normaler Dienstag an der Gardenroute.

Pearl Valley: See, Golfbahnen und die Berge des Paarl-Tals
Pearl Valley bei Franschhoek: Fairways vor den Bergen des Paarl-Tals
Elefanten im Abendlicht auf der Pirschfahrt
Elefanten im Abendlicht auf der Pirschfahrt

Wo genau spielt man?

Unsere Reisen beginnen am Kap und führen von dort an die Gardenroute. Am Kap spielen Sie Erinvale mit Blick über die False Bay, De Zalze mitten in einem Weingut bei Stellenbosch und Arabella am Botrivier. Die Gardenroute selbst beginnt bei Mossel Bay und reicht bis zum Storms River – dort liegen Pinnacle Point an der Klippenkante, Fancourt bei George und Simola über der Lagune von Knysna.

Dazwischen: Hermanus, wo man vom Land aus Wale beobachten kann. Und Game Reserves, in denen man morgens auf Pirschfahrt geht und mittags abschlägt.

Wer die Big Five erleben will, fährt weiter nach Norden – zum Krügerpark und nach Sun City. Auch das ist Golf, nur mit anderem Publikum am Fairwayrand.

Felsküste und Brandung bei Hermanus, dahinter Strand, Ort und Berge
Felsküste bei Hermanus – vom Land aus lassen sich hier Wale beobachten
Fancourt, George — Hotel und Golfplatz im Abendlicht
Fancourt bei George: Hotel und Golfplatz im Abendlicht
Krügerpark: Leopard ruht auf einem Ast
Krügerpark: Leopard auf einem Ast

Was viele unterschätzen: die Organisation

Eine Golfreise nach Südafrika hat viele bewegliche Teile. Startzeiten müssen reserviert werden, oft Monate im Voraus. Zwischen Platz und Hotel liegen Fahrstrecken. Mietwagen bedeuten Linksverkehr auf unbekannten Straßen, nach einem langen Flug, mit Golfbags im Kofferraum.

Genau deshalb reisen viele lieber in der Gruppe. Alles ist organisiert: Startzeiten, Greenfees, Transfers, Tischreservierungen, Ausflüge. Man steigt in den Bus und lässt sich fahren.

Und man ist nicht allein. Auf jeder unserer Reisen sind Alleinreisende dabei, meist zwei bis sechs. In einer Gruppe von sechs bis sechzehn GolferInnen findet man schnell Anschluss – beim Abschlag, beim Abendessen, beim Sundowner.

Reisegruppe am Kap der Guten Hoffnung
Reisegruppe am Kap der Guten Hoffnung

Wann buchen?

Das ist der unromantische Teil: früh. Die besten Termine zwischen Weihnachten und Februar sind oft ein Jahr im Voraus vergeben, weil die Gruppen klein bleiben sollen. Wer sicher dabei sein will, entscheidet sich etwa zwölf Monate vor der Abreise. Welche Termine heute noch Plätze haben, steht in unserer Reiseübersicht – dort ist bei jeder Reise vermerkt, ob sie ausgebucht ist.

Ein Nebeneffekt: Die Vorfreude dauert dann fast ein Jahr. Und im nächsten grauen November weiß man, dass es diesmal ein Ende hat.

Lust auf Südafrika bekommen? Entdecken Sie unsere aktuellen begleiteten Golfreisen mit allen Terminen und Preisen – persönlich organisiert und begleitet von goHartl golftours.

Weiterlesen im Magazin

Mehr aus Südafrika

Alle Beiträge im Magazin

Persönliche Beratung

Welche Reise passt zu Ihnen?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — wir beraten Sie persönlich.